Archiv des Autors: Onlineredaktion Team Rauchstein

Lukas Rauchstein 2015

Liebe Freunde!

Das Jahr 2014 war voller Ereignisse und Erfolge für Herrn Rauchstein – sieben umjubelte Premieren in ganz Deutschland, viele Konzerte auch im europäischen Ausland, die Einweihung des Rostocker THEATERNEUBAUs: 2014 war ein gutes Jahr.
In den kommenden Monaten wird Lukas Rauchstein sich verstärkt der kreativ-kompositorischen Arbeit widmen, es sind viele musikalische Projekte in Planung, aufregende Wochen im Studio stehen bevor!
Noch ist Zeit, für eine kleine Verschnaufpause, um Luft zu holen für das Frühjahr und den Sommer, wo es mit der Konzerttätigkeit wieder richtig losgehen wird. Wir werden euch umfassend und rechtzeitig informieren und um euch die Wartezeit ein wenig zu versüßen, gibt es jetzt hier exklusiv die Jahresansprache von Rauchstein persönlich mit einer einmaligen und nicht wiederholbaren Darbietung am Ende. Viel Vergnügen und allen

Ein gesundes Jahr 2015!

Lukas Rauchstein | 2015 from Videoredakteur on Vimeo.

„Wo wir sind, gibt es keine Provinz.“ – Interview zur Grundsteinlegung

Die Intendanten des Theaterneubaus Lukas Rauchstein und Christoph Martin Schmidt im Exklusiv-Interview!

Unsere Intendanten auf Tuchfühlung mit der alternativen Kulturszene der Stadt. Hier auch mal im Freigarten des Peter-Weiss - Hauses.

Unsere Intendanten auf Tuchfühlung mit der alternativen Kulturszene der Stadt. Hier auch mal im Freigarten des Peter-Weiss – Hauses.

1. Eine Generalintendanz braucht immer auch ein Schauspieler-Team. Hierbei handelt sich aber um eine Gruppe spezial-ausgewählter Darsteller…

ANTWORT: Da der THEATERNEUBAU nicht nur ein klassisches Vier-Sparten-Haus ist, sondern unser Bestreben auch ist, dass diese Sparten (Schauspiel, Konzert, Musiktheater, Ballett) miteinander verschmelzen und in den interdisziplinären Dialog mit anderen Kunstgenres (Bildende Kunst, Literatur, Kasperletheater, Filmkunst, Malerei, Artistik, Zirkus, Präraffaelitenforschung etc.) treten, sind die Anforderungen an das Ensemble natürlicherweise besonders hoch. Bei den Castings lag unser Augenmerk weniger auf der Qualifikation des Einzelnen, als auf Tauglichkeit in der Gruppe. Schließlich sollen die Darsteller unseren Zuschauern und Abonnenten auch Identifikationsfiguren sein! Etwa 85 Menschen haben sich im Juni beworben und wir haben 15 feste Mitarbeiter gefunden und einen Pool von fünf bis sieben Stammgästen.

2. Am 4.10. beginnt die öffentliche Präsentation eures Projektes. Wer ist der Initiator und welche Ziele werden angestrebt?

ANTWORT: Wir scheuen uns immer ein bisschen davor, von „unserem“ Projekt zu sprechen, denn das verfehlt die Sache in ihrem Kern. Der THEATERNEUBAU ist für die Menschen da, für die Hansestadt Rostock. Er macht vieles gut, was Politik und Kulturlandschaft in den letzten Jahrzehnten bis heute versäumt haben. Seit Kriegsende gab es immer nur ein provisorisches Haus mit dem Versprechen auf einen Neubau. Dieses Versprechen lösen wir jetzt stellvertretend für alle an diesem seit mehr als 40 Jahren andauerndem Prozess Beteiligten ein. Am 04.10. zunächst mit einer geistigen Grundsteinlegung, die erste große Premiere: „Meister Mill auf dem Olymp“ findet am 18.12. statt. Dass so ein Projekt nur mit tatkräftiger Unterstützung von politischer Seite und Bürgerengagement vonstatten gehen kann, muss nicht besonders erwähnt werden. Uns als Generalintendanten des Hauses kannst Du in erster Linie nach den künstlerischen Zielen fragen, die für mich klar in einer Qualität liegen die uns beispielsweise der große Frank Castorf gelehrt hat: In der so genannten Provinz so gutes Theater zu machen, dass viele Busse voll Menschen selbst aus Berlin nach Parchim fahren. Unser Versprechen ist: Wo wir sind, gibt es keine Provinz.
Kurzfristig möchten wir all unseren Zuschauern und Abonnenten ein wunderbares Eröffnungsspektakel bieten und langfristig soll sich der THEATERNEUBAU überregional und bundesweit in den Feuilletons großer Blätter etablieren, eine brennende Kerze in der Kapelle der Herzen unserer Zuschauer sein und ein echter Wettbewerber für Hanse Sail und Weihnachtsmarkt.

3. Welche Themen werden behandelt?

ANTWORT: Alle großen Themen dieser Welt! Natürlich die menschlichen Urgefühle wie Liebe, Hass, Neid, Angst, Rachsucht. Die großen Konflikte unserer Zeit politisch und gesellschaftlich. Wir werden auf der Bühne die große Tragödie erleben und uns werden vor Lachen Tränen in die Augen schießen. Alles was Theater kann, wird der THEATERNEUBAU zeigen. Und durch den interdisziplinären Ansatz noch etwas mehr…

4. Wie geht es nach dem 4.10. weiter? Können wir längerfristig mit einer Bespielung der Gewölbegalerie planen?
ANTWORT: Wir haben uns mit Herrn Methling und Herrn Brodkorb auf zunächst 3 Spielzeiten Planungssicherheit verständigt, soviel kann ich sagen, ohne Interna weiterzugeben. Und an dieser Stelle möchten wir uns auch für die Beinfreiheit bedanken, die uns seitens der Politik gewährt wird. Am 18.12. zeigen wir unsere erste große Premiere: „Meister Mill auf dem Olymp“ und nach Weihnachten gehen wir dann richtig steil.

5. Sind die Darsteller mit genügend Motivation in das Projekt gegangen? Und wie hat sich das in der Durchführungphase geändert?
ANTWORT: Wie das immer so ist, muss sich ein Ensemble zuerst finden. Da hatten wir den großen Luxus, bereits ab Juli zusammen arbeiten zu können. Viele der Darsteller haben miteinander noch gar nicht auf der Bühne gestanden. Aber Stand heute ist: Wir sind alle unglaublich heiß auf die Grundsteinlegung, es herrscht allerorts regelrechtes Lampen- und Premierenfieber!

 

Die Fragen stellte Anne Roloff.

THEATERNEUBAU – Grundsteinlegung in Rostock am 04.10.2014

Das Rostocker Regieteam Lukas Rauchstein und Christoph Martin Schmidt gibt der Hansestadt das, was sie seit Jahrzehnten verdient: Den Theaterneubau! Am 04. Oktober 2014 geben sie und ihr frisches Ensemble einen Einblick in ihre im Dezember beginnende Generalintendanz.

Alle sind herzlich eingeladen zur geistigen Grundsteinlegung. Von 10:00 bis 18:00 Uhr findet ein Tag der Offenen Tür statt, mit Führungen durch das Haus, Brot und Spielen (Kinderschminken, Armbrustschießen…). Jeweils um 11:00, 13:00, 15:00 und 17:00 Uhr wird die Spielplanvorschau auf der Hauptbühne gezeigt.

Adresse: Am Wendländer Schilde 7, 18055 Rostock

RAUCHSTEINS THEKE – DER NEUE ONLINESHOP

Ahoi!

Zwischen Weihnachten und Ostern gibt es unsererseits die frohe Botschaft zu verkünden, dass Lukas Rauchstein jetzt endlich seinen eigenen Onlineshop hat: Rauchsteins Theke! Hier könnt ihr alle Bücher, CD’s, Fanartikel und Eintrittskarten bequem und zuverlässig erwerben. Wir freuen uns auf eure Bestellungen!

http://www.rauchsteins-theke.com

Außerdem gibt es einen kurzfristigen Konzerttermin zu bejubeln und in die Kalender einzutragen: Am 07. Februar um 22:30 Uhr in den zeise Kinos. Auf der offiziellen Facebook-Seite könnt ihr Freikarten gewinnen, Teilnahmeschluss ist Freitag, 07.02. um 09:00 Uhr. Einfach „gefällt mir“ klicken, PN mit eurem Namen schreiben und mit etwas Glück seid ihr beim Songslam dabei. Karten an der Abendkasse gibt es natürlich auch.

https://www.facebook.com/pages/Lukas-Rauchstein/280074015366492?fref=ts

Lukas Rauchstein wieder wild

Liebe Freunde!

Morgen ist Nikolaustag und Zeit, Zuckerbrot zu verteilen. Ein aufregendes und erfolgreiches Jahr liegt hinter uns und ich möchte mich bei allen Fans und Weggefährten bedanken, die mit soviel Interesse meinen Werdegang verfolgt haben. Nicht ohne Stolz blicke ich auf zahlreiche Konzerte und Projekte zurück, die in ihrer Fülle und Vielfalt das Jahr 2013 zu einem der spannendsten in meiner bisherigen Karriere machen ließen. Vor ein paar Wochen saß ich mit einem sehr bekannten Filmschauspieler in Hamburg an der Hotelbar des wunderbaren Reichshofs. Dieser erzählte mir, dass er sich nichts mehr wünsche, als mal wieder was Verrücktes, „großartigen Blödsinn“ zu machen. Auch ich wage mich aus der selbst attestierten Bequemlichkeit und freue mich umso mehr auf drei tolle und kuriose und wilde Abende in den nächsten Wochen: Am 17.12. trete ich im Hörsaal auf der Reeperbahn in Hamburg bei der tollen Veranstaltungsreihe „Liedermacherlabor“ auf und vertone live mit meinem Kollegen Einmannmusik vom Publikum kreierte Texte zum Thema Besinnlicher Pornoabend . Begleitet werden wir von einer Band und natürlich spiele ich auch ein kleines eigenes Set.
Am 27.12. kandidiere ich dann mit Mehr als nur Dein Bild in Berlin auf der Kugelbahn beim „Saddest Song of The World – Contest“. Und wie als Antwort darauf, freue ich mich umso mehr für den „Ostfriesischen Kleinkunstpreis“ nominiert zu sein. Unter dem Motto Ostfriesland lacht werde ich am 20.02.2014 in der Stadthalle Aurich auftreten.

Natürlich wird auch morgen in der dezentrale vom Ringlokschuppen Mülheim ab 19:00 Uhr mit Nina Ender und Stefan Kolosko gefeiert. Ich würde mich freuen, Euch bald auf einem meiner Konzerte zu sehen.

Eine schöne Weihnachtszeit – und ein warmes Nest in stürmischen Zeiten

wünscht Euer

Lukas Rauchstein

Die heiße Endjahresphase

Nun sind es nur noch wenige Tage bis zur Premiere von „Parzival-Park“ auf Kampnagel, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die letzten Zeilen werden vertont und der Chor wird täglich stimmfester. Herr Rauchstein sendet die besten Grüße aus dem oktobermilden Hamburg und freut sich auf das Spektakel in der nächsten Woche, die Wellen des medialen Interesses schlagen stetig höher. Die Vorstellungen laufen vom 16. bis 20. Oktober jeden Abend um 20:00 Uhr in der K2. 

Gleich danach geht es weiter nach Stuttgart, wo Nina Ender, Stefan Kolosko und Lukas Rauchstein sich auf Schwätzle-Jagd durch die Stadt begeben, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Geschichten und Orte aufzuspüren, die die Stadt ausmachen und nicht in Vergessenheit geraten sollen. Vom 22. bis 27. Oktober wird die Jagd vom Theater Stuttgart anlässlich der Intendanzeröffnung von Armin Petras veranstaltet.

Eine Woche später gibt es in der Heimat endlich wieder ein abendfüllendes Solokonzert. Am 06.11. tritt Lukas Rauchstein im Rahmen der Reihe „Humorwerkstatt“ in der Skybar im Hotel Neptun Warnemünde auf. Beginn ist 19:30 Uhr, Karten für 10 € bzw. 7,50 € ermäßigt sind ab sofort im Hotel Neptun direkt oder im Coaast-Rockcafé erhältlich (Tel. 0381 – 777 0 bzw. 0381 – 5191100).

Wieder eine Woche später wird eine weitere Lieblingsstadt mit einem Konzerttermin beglückt. Auf den Tag genau zwei Jahre nach der Premiere von „Wilhelm Tell“ beim Internationalen Festival für Theaterregie in der NaTo, spielt Lukas zwei Straßen weiter im Plan B Kulturcafé in Leipzig zur Lesebühne Stubenreim, Beginn ist 20:00 Uhr am 13.11., der Eintritt menschlich gehalten bei 5 € bzw. 3,50 € ermäßigt. 

Dann geht es für sieben Tage  – man mag es kaum glauben – in den Urlaub, der auch bitter nötig ist, schließlich brauchen wir Energie für den Rest des Jahres und die zahlreichen Projekte, die in der ersten Jahreshälfte 2014 (zum Beispiel wird der 14.02. ein größerer Tag…) folgen werden. Wir wollen jetzt nicht zu viel verraten, aber nur soviel:

Vom 24.11. bis 08.12. werden Ender/Kolosko und Rauchstein ins Ruhrgebiet fahren und Projekte im Öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit dem Ringlokschuppen Mühlheim und dem Theater Oberhausen beginnen. Nähere Infos werden folgen.

Außerdem schreibt Lukas Rauchstein die Musik für das Weihnachtsmärchen der Niederdeutschen Bühne Kiel „Schneeweißchen und Rosenrot“. Wer also Lust auf Theater für die ganze Familie und schmissige Songs hat, dem sei ein Besuch einer der vierzig Vorstellungen ans Herz gelegt. Bei der Premiere am 30.11. um 14:30 Uhr wird Herr Rauchstein persönlich anwesend sein.

Wir wünschen allen einen romantischen Spätherbst und eine gute Zeit!

Lukas Rauchstein in Gera und Rostock

Am Mittwoch, den 25.09. werden die emsigen Proben für den „PARZIVAL-PARK“ (Premiere 16.10.) auf Kampnagel für zwei Ereignisse unterbrochen. Zum Einen beteiligt sich Lukas Rauchstein an der Ringlesung des „Echolot“ anlässlich der Kempowskitage, die zu Ehren des Rostocker Schriftstellers vom Kempowski-Archiv und der Hansestadt veranstaltet wird. Morgens um 09:30 Uhr wird Rauchstein für eine halbe Stunde aus der Chronik in der Marienkirche lesen. Danach geht’s geschwind in den ICE, denn am Abend steht das Wohnzimmerkonzert im Clubcentrum Comma in Gera an (http://www.clubzentrum-comma.de/ezshop.php?shop=1330079291&folder=1330416295).  Einlass ist 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr. Auch die neuen Songs „Ohne Dich“ und „Alle Helden weggerannt“ (s. Hitwerkstatt) werden dort ihre Erstaufführung erleben. Wir freuen uns auf Euch!

 

„Der goldene Füller“ Release – Party und Gewinnspiel

Liebe Fangemeinde,

die Vorbereitungen zur Release-Party laufen auf Hochtouren. Am 12. April feiern wir die Veröffentlichung der neuen Single „Der goldene Füller“ in der glamourösen Punkrockpizzeria „Holy Pizza“ in Rostock. Mittlerweile hat auch die Outis Nemo One Man Band ihren Auftritt bestätigt. Outis wird seinen wunderbar schmutzigen Bluespunk zu Ehren von Herrn Rauchstein darbieten, der selbst zu späterer Stunde ein kleines Exklusiv-Set spielen wird.

ACHTUNG: Da die Räumlichkeiten in der „Holy Pizza“ sehr begrenzt sind, ist die Teilnahme an diesem Event nur mit persönlicher Einladung möglich. Der Einlass wird ausschließlich von 17:30 bis 18:00 Uhr stattfinden, ein späteres Erscheinen ist aus organsatorischen Gründen nicht möglich!

Wer dabei sein möchte, hat jetzt noch die Chance, einen der sehr begehrten Gästelistenplätze zu ergattern. Wir verlosen exklusiv 3×2 personengebundene Einladungen für die Releaseparty. Das ist eine einmalige Gelegenheit, Lukas Rauchstein, seiner Band und seinem Team hautnah zu begegnen und einer der Ersten zu sein, die die komplette Single hören werden, was normalerweise nur engsten Vertrauten und Vertretern der Medien vorbehalten ist!

Das müsst ihr tun, um teilzunehmen:

  1. „Gefällt mir“ klicken auf der offiziellen Lukas Rauchstein Facebookseite. Lukas Rauchstein – Offizielle Facebookpräsenz
  2. Eine Nachricht mit eurem Namen und dem Stichwort „Gewinnspiel“ ENTWEDER direkt an die Facebookseite ODER an hitwerkstatt@lukasrauchstein.de senden.

Die Gewinnspielaktion läuft bis einschließlich 04. April 2013. Die Gewinner werden am 05. April 2013 schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir freuen uns auf einen lauten, dreckigen und vor allem köstlichen Abend!

Eine gute Zeit und jetzt aber Frühling

wünscht

die Lukas Rauchstein – Onlineredaktion

+++ NEUE SINGLE „Der goldene Füller“ ab 12.04. auf ITunes, Amazon und Musicload !!! +++

Neue Single "Der goldene Füller" ab 12.04.2013 exklusiv auf Itunes, Amazon und Musicload

Neue Single „Der goldene Füller“ ab 12.04.2013 exklusiv auf Itunes, Amazon und Musicload

Bald ist es endlich soweit: Lukas Rauchsteins neue Single „Der goldene Füller“ rockt schon die ersten Radiostationen und in knapp zwei Wochen steht die Veröffentlichung auf den Downloadportalen ITunes, Amazon und Musicload an. Die erste Resonanz auf die beiden Songs  ist durchweg positiv, was uns alle natürlich freut. Der Release soll zünftig gefeiert werden und glücklicherweise haben wir diesbezüglich auch eine sehr gute Nachricht: Die Location steht! Am Freitag, den 12. April werden wir im Herzen der Stadt Rostock, im neuen Holy Pizza auf den jüngsten Karrieresprung anstoßen. Es wird allerlei Specials geben und für beste Verpflegung gesorgt sein. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

 

Interview mit der Kreativsaison Mecklenburg

Am 20.02.2013 erschien auf dem Blog der Kreativsaison Mecklenburg ein recht ausführliches Interview mit Lukas Rauchstein. Wir veröffentlichen hier den kompletten Text mit freundlicher Genehmigung von Teresa Electra Trabert, die das Gespräch mit unserer Popstarhoffnung führte.

Nachzulesen auch auf http://kreativsaison.wordpress.com/2013/02/20/local-heroes-lukas-rauchstein/

Local Heroes: Heute – Lukas Rauchstein über seine Musik und die Liebe zu Mecklenburg

Als ich auf das Cafe Ronja zulaufe, um Lukas zu treffen, sehe ich schon von außen einen jungen Kerl mit Hut und Sonnenbrille, ganz lässig mit der Café Tasse in der Hand. Das ist er, denke ich mir. Und so ist es dann auch. Es ist 17 Uhr und wir setzen uns in den Hinterraum des Cafés. Wir unterhalten uns ein wenig über das, was Lukas momentan macht und was in nächster Zeit so ansteht. Sein letzter Auftritt war bei der LOHRO Klubnacht im Urprung, Anfang 2014 kommt sein zweites Studioalbum raus, dazwischen ein Live Album im Sommer und am 12. April die Single „Der goldene Füller“.

Lukas, 24 Jahre jung, ist ein echter Hanseat und wird als die „letzte deutsche Popstarhoffnung“ gehandelt. Seine deutschen Texte: 100% Lukas Rauchstein. Er war bereits Preisträger durch die ‘Berliner Festspiele’ 2011, den ‘SingerSongwriterSlam’ in Hamburg und wurde zum ‘Deutschen Chansonpreis’ nominiert. Lukas singt, wonach ihm ist, und nimmt sich selbst und die Inhalte dabei auch nicht zu ernst. Was nicht heißt, dass er ‘Schalala’ und ‘dadada’ im Kopf hat. Neben der Musik hat Lukas auch bei vielen Theaterprojekten mitgewirkt, angefangen bei kleineren Schulprojekten bis hin zu eigenen Inszenierungen im Off-Theater, bsp. Wilhelm Tell in Leipzig und die Linie 7 – eine Performance zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010.

Nach einer kleinen Kennenlernphase packe ich meinen Laptop aus und beginne mit meinen Fragen…..

Teresa: Wo bist du aufgewachsen?

Lukas: In Rostock! Ok, ich bin in Bad Doberan zur Schule gegangen und habe dort sicher auch einen großen Teil meiner Jugend verbracht, aber ich bin gebürtiger Rostocker… und Hanseat mit Leib und Seele.

Teresa: Seit wann machst du, was du machst?

Lukas: Seit ich 6 bin spiele ich Klavier. Und seit 6 Jahren mache ich Musik in dem Sinne, dass ich auch Geld damit verdiene. Ich wusste schon immer, dass ich auch texten kann, hatte aber auch immer Theaterflausen im Kopf. Der Besitzer der Bäckerei Sparre am Alexandrinenplatz in Bad Doberan hat mich einmal gefragt, ob ich nicht Lust hätte, an deren Piano drei mal die Woche aufzuspielen, bezahltes Üben quasi. Dadurch wurde ich mit dem Instrument immer vertrauter. Ich hatte bereits 12 Jahre klassischen Klavier- und 10 Jahre Akkordeonunterricht, aber dort habe ich Kompositionen erstmals ganz anders verstanden als im musikwissenschaftlichen Sinn und ich habe ein ästhetisches Gehör entwickelt.

Finanziell lukrativer als das, was andere in meinem Alter gemacht haben, war das ganze auch (grinst). Bad Doberan ist eine Urlaubsregion, die Gäste fanden mich irgendwie cool und so hat sich das ganze entwickelt. Es wurde vermittelt und so habe ich immer mehr Auftritte gehabt. Das Ganze wurde interessanter, die Leute wollten meine eigenen Lieder hören, die Läden waren plötzlich voll. Seit 2009 spiele ich mit meinem lieben Freund Robert Hedemann, der selbst Posaunist in Hamburg ist, in einer kleinen Jazz- und Swingcombo, die Herren Rauchstein & Hedemann; das ist im Grunde ein Spaßprojekt unsererseits, aber mit durchaus ernsthaftem Ansatz!

Teresa: Wie kam es zu deinem Lied Sahnsucht?

Lukas: Hah, das war damals im Café, da war ich in die Bäckereifachverkäuferin verliebt. Ich selbst finde das Lied heute sehr eindimensional und vorhersehbar, aber das ist das, was zieht: ein paar raffinierte Wortspiele, Schenkelklopfer ohne Ende und tralala.

lukas rauchstein

Teresa: Machst du auch Auftragsarbeiten?

Lukas: (da fällt Lukas eine frühere Interviewfrage ein) Ich wurde mal von einem Journalisten gefragt, ob ich für 10000€ ein Lied an eine Partei verkaufen würde. Meine Antwort war, dass da bei einigen Parteien eine Null hinten fehlen würde. Aber egal zu welchem Preis, wenn er hoch genug ist, die NPD in den Bankrott zu treiben, würde ich sogar für die singen. Und das meine ich ernst!

2010 war ein sehr volles Jahr mit vielen Auftragskompositionen. Vom Wirtschaftsministerium MV hatte ich mal den Auftrag, für junge Leute über den Schritt in die Selbstständigkeit angesichts von Werftenkrise, der Abschaffung der Zuckerrohrfabrik und so Sachen zu singen und zu zeigen, dass MV eben trotz allem ein schönes Land ist. Auch wenn die Thematik absolut meine und der Song ‘Leuchttürme’ auf jeden Fall einer meiner authentischsten ist, wäre ich ohne  den Anstoß von allein nie drauf gekommen, so etwas zu komponieren. Bis zu dem Punkt, als ich kurz nach dem Lied ‘Scheiß doch auf die Renter’ einen Auftrag von einem Verband zur Förderung alternativer Altenpflege bekommen habe. Auch ‘Scheiß doch auf die Rentner’  war nur ei kleines zynisches Lied, das von der Liebe zu einer Altenpflegerin handelt, aber das hätte sich trotzdem total widersprochen. Seit dem mache ich eigentlich keine Auftragsarbeiten mehr.

Teresa: Was machst du neben der Musik und dem Theater?

Lukas: Kochen und Essen (sprudelt es aus ihm heraus). Ich koche leider nicht so oft, aber wenn ich koche, will ich es richtig genießen. Das Einkaufen der Zutaten und sogar die Vorgehensweise beim Kochen teile ich mir genau ein. Ich bin da richtig akribisch. Übermorgen habe ich sogar einen Kochkurs im Carlo615, den habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen. Im November hätte ich die da in Grund und Boden gekocht, aber jetzt habe ich schon länger nicht mehr am Herd gestanden, da bin ich sogar richtig nervös.

Teresa: Und was isst du gerne?

Lukas: Ich lege wert auf Qualität. Ich esse lieber ein einfaches Steak mit Balsamico-Perlzwiebeljus und Kartoffel Sellerie Stampf aber dann muss es das BESTE Stampf sein. Carlo macht super Gnocchi in Ziegenkäse-Sahnesauce und Trüffel. Ich esse auch sehr gerne Fast Food, aber eben auch dann gutes Fast Food.

Teresa: Was inspiriert dich?

Lukas: (überlegt) Ich hatte so viele kreative Phasen und auch Phasen, in denen ich dachte, nie wieder kreativ zu werden. Aber auch die habe ich wieder überwunden. Mich inspirieren Geschichten aus dem näheren Umfeld und alles wofür ich meine Augen und Ohren offen habe. Aber ich schreibe auf keinen Fall autobiographische Lieder und bin auch kein Geschichtenerzähler. Mir geht es weniger um eine gute Story als um das Handwerk, musikalisch und textlich. Ich weiß, wie es geht, aber ich weiß nicht, was den Zauber ausmacht und auf den bin ich angewiesen.

Teresa: Wo kann man dich hören?

Lukas: Zum einen gibt es viele Live Ausschnitte, die sind allerdings nicht repräsentativ für meine Studioarbeit. Dann natürlich auf Youtube, Myspace, Soundcloud und meiner Homepage. Ab April gibt es dann auch meine neue Single „Der goldene Füller“. Am 27.7. trete ich in Nürnberg beim Bardentreffen auf, das ist ein 30 Jahre altes Festival. Das ist echt eine große Ehre! Im Juli machen wir eine Buchhandlungstour für das Live-Album durch Nord- und Westdeutschland mit Diskussionen und Lesungen aus Lieblingsbüchern. Ja und mit dem Robert werd’ ich dann auch ein bisschen Jazz spielen. Ach ja, am 23.2. spiele ich im Peter-Weiss-Haus als Gastmusiker auf der Record Release Party von meinem guten Freund Tobias Wolff von THE HOODOO TWO.

Teresa: Was war dein größter Erfolg?

Lukas: Ich glaub……das ernstgenommen werden von wichtigen Persönlichkeiten der Musikbranche… seien es Produzenten oder Fernsehshow-Buchungen wie jetzt bei ZDF Kultur, Sat 1 und Pro 7. Lob, ja das ist definitiv auch immer eine Ehre. Was die Leute in Berlin meiner Musik und Bühnenshow attestiert haben, das war Erfolg.

Mein emotionalster Erfolg ist jeden Abend zu wissen, dass sich die unterschiedlichen Zielgruppen von Studenten bis 50 aufwärts und verschiedene Berufs- und Bürgergruppen mit meiner Musik auseinandersetzen. Meine Wunschvorstellung ist ja, dass der Hörer sich zu Hause auf´s Konzert vorbereitet, sich ‘ne Kerze anzündet, ein Glas Rotwein trinkt und zuhört, was ich da singe. Auf dem Konzert soll er aber feiern und mitjohlen, einen wilden und dreckigen Abend haben und am nächsten Tag heiser sein. Ich mag es, wenn Menschen Spaß haben an meiner Musik, dass sie dabei lachen, sich verbrüdern. Die verschiedensten Menschen hören meine Musik, weil sie es verstanden haben oder es nie verstehen werden. Das ist rührend!

Teresa: Was sagst du zu dem Vergleich mit Tom Waits und Hans Albers?

Lukas: Ich fühle mich geehrt. Ich wurde schon mit allen möglichen verglichen, mit The Who, Westernhagen…. Entweder weil sie ihn gut finden oder hassen, aber zumindest haben sie eine Meinung. Ich kannte Tom Waits davor nur vom Namen. Hans Albers war einer der großartigsten Interpreten aus dem 20 Jh. und hat es mit seiner Stimme geschafft, eine Mischung aus unverbesserlicher Melancholie und absolut anstrengender Lebensfreude zu schaffen. Das ist wirklich Gänsehaut. Aber der Vergleich ist quatsch.

Teresa: Wer sind deine Lieblingsbands?

Lukas: Torfrock, Westernhagen und die Toten Hosen. Denen bleibe ich auch treu, aus Selbstschutz. Sonst könnte ich gar nicht abschalten. Westernhagen ist mein Vorbild was seine Arbeitsweise und seine Selbstverständnis als Künstler angeht. Er spielt teilweise über die Köpfe der Menschen hinweg und beherrscht absolute Perfektion. Be ihm ist alles durchdacht. Diese Akribie will ich mir auch mal leisten können. Die Dimension ist egal, ob Fussballstadion oder kleiner Club. Westernhagen begreift Popmusik als Kunst und das mache ich auch, ohne dabei mit einer intellektuellen Niveaukeule zu wedeln. Man darf nicht unterschätzen, dass es langer und harter Arbeit bedarf, um Leute textsicher zu kriegen… Das ist eine schwere Kunst.

Teresa: Hast du einen regionalen Lieblingskünstler?

Lukas: Ja, der Schriftsteller Peter Wawerzinek. 2010 hat er den Ingeborg-Bachmannpreis für das Buch ‘Rabenliebe’ bekommen.

Kurzer Zwischenfall: Ein Kerl steht auf und grüßt Lukas im Gehen. Lukas erzählt, dass dieser ihn mal auf der Straße mit seinen Liedzeilen angesungen hatte und die beiden daraufhin zusammen ein Bier trinken waren. „Lustiger Typ.“

Teresa: Wie beschreibst du deinen eigenen Stil?

Lukas: Ich beschreibe ihn gar nicht. Die Beschreibung „deutschsprachige Popularmusik“ ist schwammig aber korrekt. Ich mache Musik auf guten handwerklichen Füßen und versuche Interpret meines eigenen Werkes zu sein. Ich mache ernste Musik, wenn die Leute allerdings lachen, bin ich der Letzte, der sich beschwert. Aber der Begriff Musikkabarettist in Verbindung mit mir stimmt nicht und der Vergleich mit Bodo Wartke widert mich an. Ich schreibe heute keine Lieder mehr, die nichts währen. Wenn ich merke, es ist vergebene Liebesmüh, habe ich kein Problem damit das Lied beiseite zu legen.

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Teresa: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Lukas: Äähm… dann bin ich so erfolgreich, dass ich die Freiheit habe zu sagen was ich mache. Dieses Jahr wird heftig, produzieren, touren, alles relativ anstrengend… dazwischen DVD Produktion, Antragstellerei, Finanzierung. Das macht alles super Spaß, aber in 10 Jahren will ich die Freiheit haben zu machen wonach mir ist. Wenn ich ein Buch schreiben will, schreibe ich ein Buch. Ich möchte so etabliert sein, dass meine Anhänger sich dann eben auch über ein Buch freuen würden – nicht nur über Lieder. Ich habe den Anspruch, mit dem, was ich mache, reich zu werden. Nicht steinreich.

Teresa: Wie begründest du deine Liebe zu Mecklenburg?

Lukas: Ich finde, dass Mecklenburg mich immer wieder überrascht. Hier ist so viel Kreativität möglich, ganz aus sich selbst heraus. Seien es die Kunsthandwerke oder sonst was, da werden so tolle Projekte gemacht und es gibt richtig enge Netze. Wenn ich auf Rügen an der Steinküste sitze ist das die totale Offenbarung für mich. Aber auch generell der Schlag Menschen hier, zum einen die keinesfalls unsympathischen Reichen aus dem Westen, die sich hier ein Haus kaufen – die beweisen doch nur guten Geschmack-, aber auch die Alteingesessenen und die Künstler, die sich von der Natur inspirieren lassen. Das ist wirklich ein lustiges Völkchen.

Rostock selbst ist einfach meine Heimat und eine wunderschöne Hansestadt mit der nötigen Menge Intellekt um sie lebenswert zu machen. Aber es gibt auch eine ganz große Portion Romantik. Und du wirst sogar noch manchmal von einem alten Werftarbeiter auf einen Doppelkorn eingelade.

Das Café schließt und wir müssen die Zelte abbrechen. Da wir aber noch nicht ganz durch sind, entscheiden wir uns spontan noch für ein Bier ins Molotow zu gehen. Dort frage ich ihn, was seine Kette für eine Bedeutung hat – ein goldenes Amulett. Die hat er, als er mal in Finnland gespielt hat, von einem Juwelier geschenkt bekommen.

Teresa: Welches ist dein Lieblingsrestaurant in Mecklenburg?

Lukas: Ganz klar, Carlo615! Ach ja und natürlich der Fischereihof Detlefsen. Robert und ich durften nach einem Auftritt dort das ganze restliche Fischbuffet mitnehmen, das war nicht schlecht.

Teresa: Und dein Lieblingscafé?

Lukas: Das Café Cro im Friedhofsweg und Ronja. Das Café in der Töpferei Jung in Glashagen ist auch ziemlich puschig.

Teresa: …Bar?

Lukas: Ich habe ja einen Hang zu Dekadenz, da stehe ich auch zu. Deswegen gehe ich gerne in denYachthafenresidenz Hohe Düne in Warnemünde, die haben meinen Lieblingswhiskey.

Teresa: Dekadenz also… in wie fern?

Lukas: Naja, ich lege eben Wert auf gute Produkte, gute Qualität, versuche jeden Sonntag in die Sauna zu gehen und solche Sachen eben. Wenn ich während meinen Reisen in Sternehotels übernachte, ist das für mich keine Dekadenz. Klar ist das auch schön, aber das brauche ich auch bei all dem Unterwegssein. Anders wäre das nicht auszuhalten.

Teresa: Lieblingsgalerie?

Lukas: Ich verstehe nicht viel vom Handwerk der Bildenden Kunst, aber ich finde es im Roten Pavillon in Bad Doberan immer sehr schön. Zum Beispiel als sie mal die ganze Galerie für eine Ausstellung mit Sand ausgelegt hatten. Auch die Sachen von Jule Müller, der Goldschmiedin aus Bad Doberan mag ich sehr.

Teresa: Lieblingsnaturort?

Lukas: Rügen!

Teresa: Wo bist du am liebsten, wenn du alleine sein willst?

Lukas: In der Badewanne (ich lache, Julia hatte mir die gleiche Antwort gegeben), mit einem Whiskey. Dazu höre ich mir das Album ‘Stark wie Zwei’ von Udo Lindenberg an, das geht genau 50 Minuten. Ich bin ein Heißbader, so dass es schon wehtut. Die ersten drei Songs rette ich mich also rüber, danach ist die Temperatur erträglich. Wenn es zu kalt wird, ist die CD zu ende!

Teresa: Und wo mit deinen Freunden?

Lukas: Fanblock 1a vom Ostseestadion. Nordtribüne, die billigen Plätze. Ich gucke gerne Fußball, mein Kumpel hat sogar mal bei Hansa gekickt. Und früher zusammen mit Marteria.

Teresa: Und mit der Familie?

Lukas: Zuhause im Wohnzimmer.

Teresa: Was ist deine schönste Erinnerung an Mecklenburg?

Lukas: Mmhhh meine Kindheit und Schulzeit…. weiß nicht…..doch genau, die war schön und behütet und erlebnisintensiv. Und natürlich die fetten Feten auf Rügen.

Teresa: Was ist dein persönlicher Geheimtipp für Mecklenburg?

Lukas: Ganz klar Parchim. Man glaubt nicht, wie viel die Anwesenheit eines Theaters in so einer kleinen Stadt für das kommunikative Niveau bewirkt. Die machen immer tolle Sachen dort und es ist immer mächtig was los.

Teresa: Mecklenburg ist……?

Lukas: …Anfang und Ende all meiner kreativen Bemühungen!

Teresa: Was wünschst du dir für Mecklenburg?

Lukas: Ne…andere öffentliche Wahrnehmung, eine ehrlichere und unbeeinflusstere. Mecklenburg hat so viel mehr als den typisch strategischen Tourismus, nicht nur Ostsee und Findlinge. Es gibt hier tolle Städte mit tollen Menschen und ganz wichtig… nicht nur Anti-rechts- und Rechtskampagnen.

Ich möchte keine Zielgruppe verprellen und bin genervt von dem Geseier, dass es in Mecklenburg nur total linke oder total rechte Musik gibt. Ich möchte den Skandal um Feine Sahne Fischfilet gar nicht runter reden, das ist wirklich tragisch. Aber ich kann euer Projekt nur gutheißen, darin oder auch in der KTV steckt mehr kreativer Input als in einer Woche Arte-Dauerberieselung. (Hintergrund dieser Aussage ist der kürzlich ausgestrahlte Arte Bericht über die Mecklenburger Band)

Teresa: Welche Frage hätte ich noch stellen sollen?

Lukas: Ich glaube, alles was du nicht gefragt hast, habe ich trotzdem erzählt. Vielleicht, warum ich so ein cooler Typ bin? (lacht)

Teresa: Und warum bist du es?

Lukas: Gute Gene, keine Ahnung.

Danke Lukas Rauchstein.

Fotos: Katharina Lifson (c)